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 Neues Grundgesetz der Dentalkeramik
Bisher galt die Regel: Vollkeramische Brücken eignen sich allenfalls für den Frontzahnbereich. Selbst die von der Biegefestigkeit her geeigneten glasinfiltrierten Aluminiumoxid-Gerüste hielten den Kaubelastungen im Seitenzahnbereich nicht Stand. So waren insbesondere die Verbindungsstellen der Zwischenglieder stark bruchgefährdet. Doch die Regeln haben sich zu Ihren Gunsten geändert: Mit Zirkonoxid gibt es jetzt eine Alternative, die bezüglich ihres Ermüdungsverhaltens die glasinfiltrierte Keramik um das Dreifache übertrifft und ihre hervorragende Eignung in klinischen Studien bereits bewiesen hat.
Die klinischen Grundlagen
Die im Seitenzahnbereich auftretenden Kaukräfte von 800 bis 900 Newton erträgt eine weitspannige Zirkonoxid-Vollkeramikbrücke problemlos. Wenn Sie darüber staunen, es kaum für möglich halten, so ist das eine verständliche Reaktion! Schließlich verfügt keine andere heute bekannte hochfeste Strukturkeramik über derartige Werkstoffeigenschaften. Dass Zirkonoxid ein echtes Ausnahme-Material ist, brauchen Sie nicht zu glauben. Mehrjährige klinische Studien an der ETH Zürich belegen seine hervorragende Eignung für bis zu viergliedrige Vollkeramikbrücken.
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